VW-Bus-Mania

21. Juli 2009

Während es aktuelle Autos deutscher Hersteller in Japan nicht so leicht haben, scheint sich der VW T1 bzw. T2 noch größter Beliebtheit zu erfreuen:

VW T1

VW T1

VW T2

Danke an Tobias, dass ich ungefragt sein Bild des VW T2 verwenden durfte 😉

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Asahi – The Master

12. Juli 2009

Wenn es ein Video gibt, das keiner weiteren Erläuterung bedarf, dann wohl dieses hier:

Meine Lieblingswerbung im japanischen Fernsehen 🙂


Gundam: Blechgodzilla vor der Küste Tokyos

10. Juli 2009

Gundam

Auf Odaiba, einer künstlich aufgeschütteten Insel vor/bei/in Tokyo, gibt es derzeit einen riesigen Gundam zu betrachten. Gundam? Um das genauer zu erklären muss ich wieder einmal etwas weiter ausholen:

Im Jahr 1979 kam eine Serie namens „Mobile Suit Gundam“ ins japanische Fernsehen, in der sich riesige, von Menschen gesteuerte Kampfmaschinen (Gundams), gegenseitig bekämpfen. (Da ich die Serie nie gesehen habe, sind meine Informationen dazu mit Vorsicht zu genießen). Die Serie war wohl so erfolgreich, dass es schließlich auch Comics/Mangas, Kinofilme (Neun Stück bis jetzt!), Computerspiele, Modellbausätze usw. gab. Gundam ist hier super bekannt und vor allem bei Jungs (wohl verständlicherweise) sehr beliebt.

Nun hat die Serie in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum und zur Feier hat man auf Odaiba einfach mal einen riesigen Gundam aufgestellt: 18 Meter hoch und 35 Tonnen schwer! Die offizielle Jubiläumszeitraum ist wohl vom 11. Juli bis zum 31. August, allerdings steht der Gundam bereits seit einigen Tagen schon fertig aufgebaut. Als ich vor knapp zwei Wochen auf Odaiba war, konnte er bereits in seiner vollen Größe betrachtet werden und da habe ich natürlich die Gelegenheit genutzt um mir das Ganze von Nahem  anzusehen. Der fertige Gundam ist angeblich schick beleuchtet, versprüht Nebel und bewegt seinen Kopf ein wenig. Als ich da war, hat er das allerdings noch nicht gemacht, sondern stand nur still und friedlich da. Sie waren wohl nicht nicht ganz fertig mit dem Aufbau/Einbau dieser Extra-Funktionen. Trotzdem war es schon sehr eindrucksvoll und hat mein Interesse an der Serie geweckt.

Ach, was erzähle ich eigentlich so viel, schaut es euch doch einfach an 🙂 :

Solltet ihr also in den nächsten Tagen nichts mehr von mir hören, könnte es daran liegen, dass ich gerade am Aufholen von dreißig Jahren Gundam-Folgen bin 😉


Kyu-shiba-rikyu Gardens

29. Juni 2009

Kyu-shiba-rikyu gardens

Eigentlich dachte ich bisher, dass ich in meinem Jahr in Tokyo schon alle schönen Gärten und Parks hier gesehen hätte. Heute wurde ich aber eines besseren belehrt, als ich den Kyu-Shiba-rikyu Park besuchte (bzw. gerade besuche, da ich gerade mit meinem Laptop auf einer Bank sitze und den Blogeintrag schreibe – nur abschicken muss ich ihn später).

Bevor ich den Garten nun hier großartig beschreibe, schaut ihr euch am besten die Bilder an. Wie man darauf auch teilweise erkennen kann, ist der Park umgeben von einigen Hochhäusern, was schon einen seltsamen Eindruck hinterlässt. Der obere Teil des Tokyo Towers ist auch sichtbar, ebenso wie hier ab und zu mal ein Shinkansen (japanischer Hochgeschwindigkeitszug) vorbeifährt. Dafür ist der Park aber ziemlich groß und nicht überfüllt; perfekt für einen gemütlichen Spaziergang im Sommer. Trotz der Hochhäuser, Züge, Straßen und der dazugehörigen Geräuschkulisse vergisst man doch recht schnell, dass man sich hier mitten in Tokyo, einer der größten Städte der Welt, befindet.

In der Nähe des Eingangs befindet sich seit vorgestern auch eine Blumenausstellung, wenn ich daran denke werde ich beim Herausgehen mir versuchen zu merken, um welche Blumen es sich handelt (Nachtrag: Es waren Satsuki Azaleen). Den „wasserlosen Wasserfall“ habe ich auch fotografiert, ihr könnt ja mal schauen ob ihr ihn findet. Meiner Meinung nach hatten sie am Ende einfach ein paar Steine zu viel übrig.

Die Bilder findet ihr bereits in Webalbum!

P.S.: Diesen Eintrag habe ich bereits vor vier Wochen verfasst, aber erst jetzt veröffentlicht.


Der Juni ist grün

25. Juni 2009

Die Überschrift bezieht sich nicht auf die Natur hier in Tokyo, wobei das sicherlich auch zutreffend wäre. Aber in diesem Beitrag möchte ich mich den beiden Getränken widmen, die ich bereits vorher in meinem Blog beschrieben und zu testen angekündigt habe: Coca Cola Green Tea und Pepsi Shiso.

Fange ich mal mit Coca Cola Green Tea an, das ich bereits vor knapp drei Wochen testen konnte:

Coca Cola plus Green Tea

Coca Cola plus Green Tea

Von der Farbe her sieht es aus wie ganze normale Cola – leider ist es beim Geschmack nicht viel anders. Ich sollte hier erwähnen, dass ich nicht so oft Cola light trinke, aber meiner Meinung nach hat es nur einen ganz ganz leichten Beigeschmack, den man nicht mal unbedingt als grünen Tee identifizieren muss. Es könnte aber auch nur Einbildung sein (ala: wenn man nur fest genug daran glaubt, kann man es herausschmecken). Nunja, es ist bei der einen Flasche geblieben und ich werde wohl bei purem grünen Tee bleiben (was eigentlich auch mal einen eigenen Blogeintrag wert wäre…)

Schließlich hatte ich heute noch die Chance, ein schon eher außergewöhnliches Getränk zu probieren, nämlich Pepsi Shiso.

Pepsi Shiso

Pepsi Shiso

Was Shiso (Perilla) ist, hatte ich ja schon im ersten Eintrag über das Getränk kurz erklärt. Was es genau ist, wusste ich damals allerdings selbst nicht. Nun habe ich es heute zum ersten Mal gekauft, die Flasche geöffnet, und mir kam gleich ein etwas unangenehmer, bekannter Geruch in die Nase. Ich habe mal eine japanische Süßigkeit gegessen, welche in ein ganzes Shiso-Blatt eingewickelt war. Bei dem zweiten Stück dieser Süßigkeit habe ich dann bevorzugt, das Shiso-Blatt vor dem Essen zu entfernen. Und die Pepsi schmeckt dem Original sehr ähnlich. Beschreiben lässt sich der Geschmeck recht schwer, vielleicht ein bißchen Lakritz und ein bißchen Minze. Aber so wirklich passt diese Beschreibung nicht. Wer die Chance hat, sollte sich auf jeden Fall mal ein Shiso/Perilla-Blatt kaufen. 🙂


Tsuyu

11. Juni 2009

Tsuyu ist heute gekommen und bleibt für ca. sechs Wochen hier. Eigentlich mag sie keiner, aber trotzdem kommt sie jedes Jahr wieder. Einfach so, ohne zu fragen. Man weiß auch nie, wann sie genau kommt. Wenn sie dann da ist, gibt es Zeiten an denen man gar nicht vor die Tür gehen möchte aus Angst ihr zu begegnen. Und wenn sie schließlich wieder weg ist, kann man auch nicht ganz froh sein, denn man schwitzt schon im Angesicht des nächsten Gastes, der sich mit Tsuyu die Klinke in die Hand gibt.

Ach, ihr kennt Tsuyu gar nicht? Das kann gut sein, sie kommt nämlich nicht nach Europa. Denn Tsuyu ist japanisch und bedeutet Regenzeit. Sie beginnt hier in Tokyo normalerweise Anfang Juni und geht dann ca. sechs Wochen lang bis Mitte Juli. Heute hat sie halbwegs offiziell hier angefangen. Den ganzen Hype um die Regenzeit kann ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen; heute war das erste Mal seit ein paar Tagen, dass die Sonne wieder hinter den Wolken hervorkam (nachdem es heute morgen zugegebenermaßen doch recht ordentlich geregnet hat). Ganz generell gesehen gibt es im Juni schon mehr Niederschlag (+30-40 mm) und weniger Sonnenstunden (5 statt 6) als im Mai und Juli, aber so schlimm wie man es von einer „Regenzeit“ erwartet fand ich es letztes Jahr dann doch nicht (und ich bezweifle, dass es dieses Jahr viel anders wird).

Sollte die Regenzeit schließlich vorbei sein, setzt der für Japan charakteristische heiße und schwüle Sommer ein. Denn obwohl es im Vergleich zu Deutschland zwar jetzt schon recht warm und luftfeucht hier ist, vergrößert sich dieser Unterschied ab Juli deutlich. Sommer bedeutet in Japan nämlich, dass man selbst nachts nach wenigen Minuten normalen Gehens zu schwitzen beginnt. Und das im Prinzip jeden Tag, denn Abkühlung findet außerhalb von klimagekühlten Gebäuden und Transportmitteln bis Ende des Sommers so gut wie nicht statt.
Mindestens einen Vorteil hat der Sommer dann aber doch: Das Matcha-Eis schmeckt doppelt so gut. 🙂

Zu dem Thema siehe auch einen Eintrag von letztem Jahr (verfasst am Ende der Regenzeit): „Sommer in Japan – ein Simulationsversuch„.

Tokyo Tower - RegenzeitTokyo Tower, Tsuyu im Juni 2008


Fujisan Nachtrag (Video)

10. September 2008

Ich habe mittlerweile meine Videoaufnahmen von der Besteigung des Fuji geschnitten und bearbeitet.
Da es meiner Meinung nach noch aussagekräftiger ist als die Bilder, möchte ich euch das Ergebnis natürlich nicht vorenthalten: