Der Juni ist grün

25. Juni 2009

Die Überschrift bezieht sich nicht auf die Natur hier in Tokyo, wobei das sicherlich auch zutreffend wäre. Aber in diesem Beitrag möchte ich mich den beiden Getränken widmen, die ich bereits vorher in meinem Blog beschrieben und zu testen angekündigt habe: Coca Cola Green Tea und Pepsi Shiso.

Fange ich mal mit Coca Cola Green Tea an, das ich bereits vor knapp drei Wochen testen konnte:

Coca Cola plus Green Tea

Coca Cola plus Green Tea

Von der Farbe her sieht es aus wie ganze normale Cola – leider ist es beim Geschmack nicht viel anders. Ich sollte hier erwähnen, dass ich nicht so oft Cola light trinke, aber meiner Meinung nach hat es nur einen ganz ganz leichten Beigeschmack, den man nicht mal unbedingt als grünen Tee identifizieren muss. Es könnte aber auch nur Einbildung sein (ala: wenn man nur fest genug daran glaubt, kann man es herausschmecken). Nunja, es ist bei der einen Flasche geblieben und ich werde wohl bei purem grünen Tee bleiben (was eigentlich auch mal einen eigenen Blogeintrag wert wäre…)

Schließlich hatte ich heute noch die Chance, ein schon eher außergewöhnliches Getränk zu probieren, nämlich Pepsi Shiso.

Pepsi Shiso

Pepsi Shiso

Was Shiso (Perilla) ist, hatte ich ja schon im ersten Eintrag über das Getränk kurz erklärt. Was es genau ist, wusste ich damals allerdings selbst nicht. Nun habe ich es heute zum ersten Mal gekauft, die Flasche geöffnet, und mir kam gleich ein etwas unangenehmer, bekannter Geruch in die Nase. Ich habe mal eine japanische Süßigkeit gegessen, welche in ein ganzes Shiso-Blatt eingewickelt war. Bei dem zweiten Stück dieser Süßigkeit habe ich dann bevorzugt, das Shiso-Blatt vor dem Essen zu entfernen. Und die Pepsi schmeckt dem Original sehr ähnlich. Beschreiben lässt sich der Geschmeck recht schwer, vielleicht ein bißchen Lakritz und ein bißchen Minze. Aber so wirklich passt diese Beschreibung nicht. Wer die Chance hat, sollte sich auf jeden Fall mal ein Shiso/Perilla-Blatt kaufen. 🙂

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Blaue Wässerchen in Hawaii

30. Juni 2008

Es wird mal wieder Zeit über japanische Nahrungsmittel zu reden. Ich möchte heute exemplarisch einige Getränke vorstellen:

Water

Water – oder auf deutsch: Wasser. Was ist daran so besonders, mag sich jetzt so manch einer fragen? Naja, wer mal genau hinschaut, wird feststellen, dass es nicht nur einfaches Wasser ist. Nein, es ist Wasser mit natürlichem Mineralwasser. Ich will ja gar nicht wissen was sie sonst immer noch dazu mischen.

Pepsi Blue Hawaii

Damit kommen wir zum nächsten Getränk, was nicht nur ekliger aussieht, sondern auch ekliger schmeckt. Pepsi Blue Hawaii ist eine „Sonderedition“, welche es wohl nur in diesem Sommer geben wird. Im Prinzip besteht es aus Ananas, Zitrone und blauem Farbstoff. Glücklicherweise beträgt der Fruchtgehalt 0%, ich hatte schon Angst es könnte etwas Ungesundes sein. Letztes Jahr gab es übrigens Pepsi Gurke – wer kann sich da also noch über Blue Hawaii beschweren?

Wasabi, Schokolade & Takoyaki

Im Gegensatz zu den beiden oberen Getränken handelt es sich hierbei wohl absichtlich um „Fun“-Getränke. Das Wasabi (japanischer Meerrettich) konnte man sogar trinken; vor allem da es nicht nach Wasabi geschmeckt hat. Das Schokoladengetränk hat schon an Schokolade erinnert, was aber gleichzeitig nicht bedeutet, dass es deswegen lecker war. Und zu guter Letzt das ungenießbare Takoyaki-Getränk. Jeder, der Takoyaki kennt, wird verstehen, dass es einfach nicht gut schmecken kann. Allen anderen erkläre ich nun, was Takoyaki ist: Gebratene Oktopus-Bällchen. Na, noch Fragen?