Fußball EM 2008 – auch in Tokyo!

29. Juni 2008

Es ist zwar möglich – jedoch nicht ganz so leicht wie in Deutschland – die Europameisterschaft hier in Japan zu verfolgen. Es gibt nämlich zwei größere Probleme. Zum Einen kann man die Fußballspiele durch die Zeitdifferenz von sieben Stunden nicht um 20:45 Uhr wie in Deutschland sehen, sondern spät nachts um 03:45 Uhr. Was mich natürlich nicht davon abgehalten hat die Spiele zu sehen. Wenn man ein paar Stunden vorher und noch zwei Stunden danach schläft, überlebt man den nächsten Tag sogar halbwegs.

Das zweite Problem ist jedoch die Übertragung der Spiele. Es werden nur ein paar Spiele im Fernsehen live übertragen, und darunter war bisher noch kein Spiel der deutschen Mannschaft gefallen. Also blieben nur zwei Möglichkeiten: Entweder in eine Sportbar nach Tokyo zu fahren oder einen Live-Stream im Internet anzusehen. Da die letzten Züge nach Tokyo um ca. 0:30 Uhr fahren, müsste man drei Stunden bis zum Spielbeginn in Tokyo verbingen. An Schlaf ist dann natürlich auch nicht mehr zu denken, weswegen ich diese Möglichkeit bisher gescheut habe. Also blieb nur der Livestream in Internet. Ungünstigerweise ist die Internetverbindung nach Europa etwas langsam, so dass ein außerasiatischer oder sogar deutscher Stream praktisch unmöglich zu schauen war (wenn man den Ball nicht erkennen kann macht es einfach keinen Spaß…). Die beste Qualität bot also der Stream eines chinesischen Senders – mit chinesischen Kommentaren. Zwar nicht wirklich prickelnd, aber der bestmögliche Kompromiss.

Da das Finale im Fernsehen übertragen wird und Deutschland ja bekannterweise das selbige erreicht hat, könnte ich heute Abend Nacht nun einfach den Fernseher einschalten. Zur Feier des Tages werde ich mich heute jedoch mit Freunden im Tokyo Sports Cafe treffen, um dort mit voraussichtlich vielen anderen Fans der deutschen Mannschaft zuzujubeln. Ich hoffe wir bekommen noch einen (Steh-)Platz und natürlich, dass die deutsche Mannschaft gewinnt! Ganbatte!


Tokyo Sky Tree

27. Juni 2008

Wer schonmal in Tokyo bzw. Japan war, kennt wahrscheinlich ein paar der höchsten Gebäude und war evtl. sogar mal auf deren Aussichtsplattformen:

Was die Japaner aber jetzt geplant haben, übertrifft alle bisherigen Bauwerke in Japan um Längen. Der Tokyo Sky Tree, mit dessen Bau noch in diesem Jahr begonnen werden soll und der in der Nähe von Asakusa stehen wird, soll bei seiner Ferstigstellung im Jahr 2011 eine Höhe von 610 Meter haben! Hauptäschlich soll der Tokyo Sky Tree als Fernseh- und Rundfunksendeturm verwendet werden, aber es gibt natürlich, wie auch schon beim „alten“ Tokyo Tower, Aussichtsplattformen für Besucher. Die erste wird bei 350 Metern Höhe liegen und die zweite bei 450 Metern, womit man eine fantastische Aussicht über Tokyo haben sollte (wenn die Wolken nicht zu tief hängen 😉 ). Ich wollte die Video-Postings zwar etwas zurückschrauben, aber das Werbevideo für den neuen Turm ist einfach atemberaubend (es ist zwar auf Japanisch, aber die Bilder sprechen für sich).

Ich bin wirklich mal gespannt, wie der Sky Tree sich in das Stadtbild integriert und von wo aus man ihn überall sehen kann. Spätestens 2012 muss ich also nochmal nach Japan kommen 😉 .
Zum Abschluss poste ich noch ein imposantes Konzeptbild, und falls ihr euch mehr für den neuen Turm interessiert, gibt es hier und hier weitere Informationen (auf Englisch) und vor allem mehr Bilder.


Tokyo Dome City

25. Juni 2008

Mitten in Tokyo, genauergesagt in Suidobashi, befindet sich Tokyo Dome City. Man erkennt schon an dem Namen, dass es sich hierbei um etwas Größeres handeln muss.

Nur um die Sachen mal aufzuzählen, an die ich mich erinnern kann… zu Tokyo Dome City gehört:

  • Tokyo Dome, das komplett überdachte Baseballstation der Tokyo Giants für 55.000 Zuschauer. Der Tokyo Dome ist eine Traglufthalle, weswegen im Inneren ein Überdruck herrscht (man bekommt Druck auf die Ohren beim betreten). Der Tokyo Dome wird aber auch für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.
  • ein Freizeitpark mit Achterbahn, Riesenrad, Wildwasserbahn, und vieles mehr
  • LaQua, ein Einkaufszentrum mit heißem Bad im obesten Stockwerk
  • natürlich Restaurants ohne Ende
  • Spielcenter und Bowlingbahn
  • Tokyo Dome Hotel, ein riesiges, modern aussehendes Hotel

Dazu sind auf dem ganzen Gelände noch einige Springbrunnen und Wasserspiele verteilt, die vor allem Nachts sehr schön beleuchtet sind (zum Beispiel wenn man vom Baseballspiel nach Hause läuft). Ein Springbrunnen mit Musik habe ich letztens tagsüber gefilmt, man kann in dem Video einen kleinen Eindruck bekommen, wie es in Tokyo Dome City aussieht.

Sollte man genug Zeit in Tokyo haben, kann ich ein Baseballspiel nur empfehlen, vor allem da es so etwas in Deutschland ja nicht wirklich gibt. Die Karten dafür kann man an einem Schalter vor dem Tokyo Dome kaufen. Ich würde empfehlen schon ein paar Tage vor dem eigentlichen Spiel dort vorbeizuschauen, sonst kann es passieren (vor allem am Wochenende), dass die (guten) Plätze schon ausverkauft sind. Und natürlich sollte man sich vorher einmal mit den Regeln vertraut machen, sonst kann es etwas uninteressant werden.


Wie groß ist Tokyo? – Teil 1

26. April 2008

Man kann sich schwer vorstellen – selbst wenn man hier lebt – wie groß Tokyo eigentlich wirklich ist. Ich versuche es mal durch Vergleiche zu deutschen Städten etwas darzustellen. Dabei muss man zwischen den Bezeichnungen Stadt und Metropolregion (das Rhein-Main-Gebiet ist zum Beispiel eine solche) unterscheiden.

Stadt Tokyo

Nimmt man nur die Stadt für sich, ist Tokyo gar nicht so groß. Mit ca. 8,5 Millionen Einwohner ist es nur die zwölft größte Stadt der Welt. All diese Menschen tummeln sich auf einer Fläche von knapp 621 km², womit man rechnerisch auf eine Bevölkerungsdichte von 13.650 Einwohnern pro km² kommt. Um das Ganze besser einordnen zu können, hier mal der Vergleich mit drei deutschen Städten.

Berlin

Die deutsche Hauptstadt Berlin hat ca. 3,4 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 891 km² (Bevölkerungsdichte: 3.820 Einw./km²). Damit Leben in Tokyo zweieinhalb Mal so viele Menschen auf nur 70% der Fläche von Berlin. Somit ist die Bevölkerungsdichte in Tokyo dreieinhalb Mal so groß. Geht doch noch. 🙂

Frankfurt

Ich wusste gar nicht, dass Frankfurt so klein ist. Laut wikipedia leben hier nur 667.000 Menschen auf knapp 250 m² (Bevölkerungsdichte: ~2.700 Einw./km²). Das heißt, Tokyo ist flächenmäßig zweieinhalb Mal so groß wie Frankfurt mit jedoch mehr als zwölfmal so vielen Einwohnern.

Alzenau

Ok der Vergleich ist unfair, aber da es meine Heimatstadt ist mache ich eine Ausnahme 😉 .
Mit 19.000 Menschen hat Alzenau wohl weniger Einwohner als die Anzahl an Japanern, die sich zusammen in einen Zug quetschen können. Auf 60 km² ist es aber wohl doch angenehmer in Alzenau (Bevölkerungsdichte: 320 Einw./km²). Der Vergleich zu Tokyo? Tokyo ist zehnmal so groß (gar nicht so viel!) und hat 450 Mal so viele Einwohner (ups).

Summa Summarum

Insgesamt ist die Stadt Tokyo von der Einwohnerzahl her so groß wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main und Stuttgart (die sechs größten Städte Deutschlands) zusammen. Wie man also leicht sehen kann, ist Tokyo eigentlich gar nicht so groß…

Tokyo als Metropolregion werde ich das nächste Mal in einem eigenen Post behandeln.

Nachtrag: Hier geht es zu Teil 2!


Bitte hinten anstellen!

21. April 2008

Letzten Samstag gingen wir nach Tokyo, um dort etwas Billard zu spielen und danach in eine Themen-Bar mit dem Namen „Mysterious“ zu gehen. So kamen wir also gegen 17:00 Uhr bei dem Billardlokal an, mussten jedoch feststellen, dass es komplett für eine private Party gebucht war. Zum Glück wusste jedoch jemand aus unserer Gruppe noch eine andere Spielhalle nur ein paar Straßen weiter. Also haben wir uns auf den Weg gemacht, mussten dort angekommen jedoch erfahren, dass momentan alle der knapp 20 Tische belegt sind und wir etwa 30 Minuten warten müssten. Da keiner Lust hatte zu warten, entschieden wir uns erstmal etwas trinken zu gehen.

Gesagt, getan. So landeten wir dann in einem Pub und bekamen für sieben Personen sogar einen Platz. Was wir allerdings nur den Öffnungszeiten des Pubs zu verdanken haben, denn dieses hatte erst 15 Minuten vorher aufgemacht. Weitere 10 Minuten nachdem wir eingetroffen sind war auch hier alles voll. Als die meisten dann irgendwann Hunger bekamen, entschieden wir uns nicht im Pub selbst zu essen (wobei dort das Essen eigentlich gut schmeckt), sondern nach einem Restaurant zu suchen. Ein großer Fehler Samstags um 18:30 Uhr in Tokyo! Das erste Restaurant, auf das wir uns einigen konnten, war ein Shabu-Shabu Restaurant, wo man für 90 Minuten prinzipiell All-You-Can-Eat bekommt. Wartezeit für einen Tisch: 1 Stunde! Es gab sogar einen extra Warteraum. Ich kam mir vor wie beim Zahnarzt, nur dass man dort meistens schneller drankommt…
Nach ein paar weiteren Fehlschlägen haben wir dann etwas Abseits ein kleines Restaurant gefunden, in dem Platz, das Essen jedoch dementsprechend auch nichts besonderes war.

Mit nun gefüllten Mägen haben wir uns entschieden die Idee, Billard spielen zu gehen, fallenzulassen und sind direkt zur „Mysterious“-Bar gegangen. Trotz knapp 100 Plätzen wurde uns dort eine Wartezeit von 45 Minuten prophezeit. Glücklicherweise konnten wir uns in diesem Fall in eine Liste eintragen und zur genannten Zeit wiederkommen. Dies haben wir für einen Besuch im Gamecenter genutzt. 🙂

Die „Mysterious“-Bar war dann aber sehr cool, die Cocktails (jeder hatte den Namen eines Planeten) waren sehr schön und interessant gemacht und das Ambiente hat auch gestimmt. Nur bei der Musikwahl haben sie sich irgendwie vergriffen :-/ . Aber man kann ja nicht alles haben 😉 . Um einen kleinen Eindruck zu bekommen könnt ihr ja mal die Bildchen auf der Homepage über die Mysterious Bar ansehen.

Zu guter letzt habe ich immerhin auf der Rückfahrt sofort einen Platz im Zug bekommen. 😉
Alles in allem wieder einmal der Beweis, dass man am Wochenende besser reservieren sollte, wenn man etwas sicher machen möchte.


Kirschblüte

31. März 2008

Wie versprochen hier nun der Kirschblüten-Eintrag.
Ich wusste ja vorher schon, dass die Kirschblütenzeit bei den Japanern äußerst beliebt ist. Aber als ich vergangenen Samstag in den Ueno-Park ging, war ich doch etwas überrascht. Schon am Bahnhof standen alle 5 Meter Bahnhofsangestellte, welche den Fußverkehr geregelt haben. Der direkte Weg zum Park war wohl schon so voll (man muss direkt vor dem Bahnhof eine Straße mit Ampel überqueren), dass sie die Leute über einen Umweg zu einem anderen Eingang des Parks geschickt haben. Diesen Weg habe/musste dann auch ich nehmen. Am Park angekommen war es zwar schon voll – was ja an sich nichts ungewöhnliches für Japan ist -, es waren allerdings auch noch keine Kirschbäume zu sehen. Je mehr ich mich also dem Zentrum des Park näherte, desto voller wurde es auch. Bis ich dann bei der „Hauptstraße“ im Park angelangt war. Wie eine Allee sind dort links und rechts unzählige Kirschbäume gepflanzt. Es sah schon toll aus.
Allerdings bekommen Japaner wohl auch nach dem fünfzigsten Ohanami (Kirschblütenschau) nicht genug, so dass jede freie Fläche unter den Kirschbäumen mit blauen Planen übersäht war, auf welchem Leute gemütlich beisammen saßen, dranken und Picknick machten. Kann man sich bei diesen Menschenmassen noch entspannen? Scheinbar, wenn man es gewohnt ist. Ich bevorzuge dann doch eher eine ruhige Atomsphäre, auch wenn ich dann auf die weißen Blüten verzichten muss.

Aber am besten ihr schaut euch die Bilder an, welche ich in das Webalbum hochgeladen habe. Vielleicht schaffe ich es ja nochmal, weitere Bilder in einem anderen Park zu machen (nicht dass dort die Kirschbäume anders aussehen würden…). Aber erstmal muss das Wetter wieder besser werden. Bei 7° und Regen macht ein Parkspaziergang nicht wirklich Spaß.


Technik, Taktgefühl und Präzision

10. März 2008

Ich frage mich, wieso er nicht einfach mal kurz auf Toilette gegangen ist…

Das Bild sah am Ende übrigens gar nicht mal so schlecht aus.


Tsukiji-Fischmarkt

22. November 2007

Gestern morgen ging es auf den größten Fischmarkt der Welt, nämlich auf den Tsukiji-Fischmarkt in Tokyo. Da sich dort alles in den frühen Morgenstunden abspielt, hieß es also um 4:30 Uhr aufstehen, mit den Bahn um 5:20 Uhr abfahren und sich schließlich mit anderen Sprachschülern und Japanern vor dem Fischmarkt um 6:30 Uhr zu treffen. Diese Uhrzeit ist eigentlich schon zu spät, um den ganzen Trubel mitzubekommen, welcher sich dort nach Öffnung des Fischmarktes abspielt, aber es war dennoch ein tolles Erlebnis.
Man sieht riesige Mengen an meistens totem – aber auch ab und zu noch lebendigem – Fisch, Verkäufer welche einen Meter lange, tiefgefrorene Fischstücke mit einer Maschine zersägen oder Käufer, die mit elektrischen Minitransportern durch die schmalen Gänge düsen – um nur einen kleinen Einblick in das dort vorherrschende geordnete Chaos zu geben.
Anschließend ging es dann in unserer Gruppe zum obligatorischen Sushi-Essen. Darauf, dass ich einmal um 8 Uhr morgens zum Frühstück Sushi essen werde, wäre ich vor einiger Zeit bestimmt nicht gekommen. Aber ich muss sagen, es war genau so lecker wie Mittags 😉 . Und nachdem ich zu dieser Zeit ja schon seit 3 1/2 Stunden wach war, kann man es ja auch schon fast als Mittagessen bezeichnen.

Anschließend hatte ich ganz normal Sprachschule von 9 bis 16 Uhr. Es war also ein sehr anstrengender Tag, aber die Erfahrung war es auf jeden Fall wert. Das nächste mal suche ich mir aber ein Kapselhotel oder ein Internetcafe, um über Nacht in Tokyo zu schlafen und morgens zu Beginn des Fischmarkts dort aufzutauchen 😉 .

Die komplette Bildergalerie gibt es natürlich im Webalbum.


Yasukuni-Schrein

24. September 2007

Hier sind einige Bilder vom Yasukuni-Schrein (ausführliche Informationen auf Wikipedia), den wir vor ein paar Tagen besucht haben. Leider hat es mittendrin angefangen heftig zu regnen, weswegen wir vorzeitig abbrechen mussten. Da der Schrein ziemlich in der Nähe unserer Sprachschule ist, hoffe ich in nächster Zeit nochmal Bilder bei schönem Wetter machen zu können. (Mittlerweile habe ich die Bilder gemacht, zu sehen zusammen mit den Bildern vom Oktoberfest).

Zudem dient dieser Post dazu, ein neues Plugin zum Einbinden von Bildern zu testen. Bei Flickr kann man mit dem kostenlosen Account nur drei Fotoalben erstellen, wie ich jetzt herausfinden musste. Daher versuche ich es nun mit Picasa Webalben. Dazu gibt es jetzt links im Menü eine eigene Kategorie „Bilder“. Falls irgendetwas nicht funktioniert, bitte gebt mir Bescheid.

Edit: Das Piflasa-Plugin habe ich mittlerweile wieder entfernt, der Post ist somit also relativ sinnfrei… sorry 😉


Akihabara & Kanda Myojin

12. September 2007

Gleich am nächsten Tag nach unserer Ankunft (am Tag unserer Ankunft hatten wir ja keine Zeit 😛 ) sind wir natürlich erstmal nach Akihabara – dem Elektronikviertel von Tokyo – gefahren. Das ist praktisch Pflicht für uns als Mechatroniker und Informatiker.

Kanda Myojin

Kanda Myojin

Dort befindet sich praktisch „direkt um die Ecke“ der Kanda Myojin Schrein, welchen wir uns zuerst angesehen haben. Dabei handelt es sich um einen der ältesten Schreine in Tokyo, der im Jahre 730 zum ersten mal gebaut wurde. Nach der Zerstörung im Jahr 1923 durch ein Erdbeben wurde er wieder aufgebaut und in den letzten 12 Jahren ab und zu renoviert und erweitert. Es ist schon erstaunlich zwischen den ganzen Hochhäusern und dem Straßenverkehr solch einen Ort der Harmonie vorzufinden.

Das Elektronikviertel Akihabara

Danach ging es dann direkt zu blinkender Elektronik, vollen Straßen und riesigen Computergeschäften.
Akihabara kann man sich so vorstellen: Man nimmt mehrere „Ich bin doch nicht doof“-Läden. Fünfstöckig. Dazu kommen noch dutzende dieser Läden mit zwei Ebenen, dafür aber mit dreimal soviel Elektronik vollgestopft wie in Deutschland. Dann nimmt man noch hunderte der kleinen Computerläden und steckt das fünffache an Elektonik und Computerzubehör rein. Das alles quetscht man nun so eng zusammen wie es überhaupt möglich ist. Nun fehlt nur noch eine riesige Menschenmenge und man weiß, wie es Samstags in Akihabara aussieht.
Und natürlich kann man dort alles kaufen. Und noch viel mehr. Selbst einen Hello Kitty-Roboter für knapp 2900 Euro. Fast hätte ich mir einen gekauft.

Hello Kitty Roboter

Gekauft habe ich mir dann aber schließlich etwas anderes, und zwar eine optische Maus für umgerechnet 4,50 Euro. Bevor ich nun Elektonik-Großbestellungen per E-Mail bekomme: Die Maus ist NoName und die billigste, die ich in Akihabara gesehen habe. Im allgemeinen kann man jedoch dennoch sagen, dass die Elektronik hier so ca. 20% billiger ist als bei uns in Deutschland. Liegt wohl aber auch zum Großteil daran, dass sie Japaner 14% weniger Mehrwertsteuer bezahlen müssen. 😉

Zum Schluss möchte ich euch noch ein typisches Beispiel für die japanische Lösung auf die hier vorherrschenden Platzprobleme zeigen: Ein rotierendes Parkhaus in Tokyo.
Viel Spaß damit und bis bald!