Schwarze Brause mit grünem Geschmack

8. Juni 2009

Nach der bereits erwähnten Pepsi mit Shiso Geschmack, soll es nun auch bald ein neues Produkt von Coca Cola geben: Coca Cola plus mit Grünem Tee Geschmack. Besondere Merkmale: Keine Kalorien, mit Catechine (angeblich gesund) und grünem Tee Geschmack,  ein echtes Wellness-Getränk also. Ich bezweifel ja, dass es in irgendeiner Art und Weise gut schmeckt, probieren werde ich es trotzdem. Zu kaufen ab heute (8. Juni). Kurios ist nur, dass es eine Grüne Tee Cola bereits in Deutschland gibt/gab. Sollten wir also tatsächlich vor dem Grünen-Tee-Land Japan in den Genuss dieses Getränkes gekommen sein? Vielleicht hat Cola einfach nur gezweifelt, ob Japaner sich auf so etwas einlassen würden, versucht es jetzt aber doch…

Japanische und deutsche Version:

Coca cola plus green tea

Cola Light Green Tea


Handy

7. Juni 2009

Da mein letztes Handy in Japan mit einem Vertrag gekoppelt war und ich es jetzt nicht mehr benutzen kann, habe ich mir diesmal ein Prepaid-Handy gekauft. Gekostet hat das ganze Paket ca. 60 Euro mit ca. 22 Euro Startguthaben. Der Minutenpreis zum Telefonieren ist zwar mit 70 Cent recht happig, dafuer ist aber die SMS und E-Mail Flatrate fuer etwas ueber 2 Euro ein echtes Schnaeppchen! So kann ich jetzt sogar Blogeintraege vom Handy aus verfassen. Und hier bin ich gerade:

photo-0002


Bilder vom Gästehaus & Umgebung

7. Juni 2009

Da heute prima Wetter ist, habe ich Mal Bilder gemacht und hochgeladen. Ich habe sowohl das Innere des Gästehauses (außer mein Zimmer, das muss ich erst aufräumen 😉 ), wie die nähere Umgebung vom Dach des Gästehauses aus fotografiert und manche Fotos mit einer Beschreibung versehen.
Viel Spaß beim Anschauen in der Galerie!


Tokyo Universität & Erste Woche Praktikum

6. Juni 2009

Nachdem ich nun schon die erste Woche an der Tokyo Universität absolviert habe, möchte ich an dieser Stelle ein paar Erfahrungen schildern.

Ich werde Mal mit der Anfahrt beginnen: Ich laufe derzeit (später hoffentlich mit dem Fahrrad) ca. 20 Minuten vom Gästehaus bis zum Bahnhof in Fujimino. Dort nehme ich den Expresszug nach Ikebukuro (hier gibt es übrigens die leckeren Eisvarianten, wie Oktopus-Eis oder Curry-Eis). Ikebukuro ist ein großer Umsteigebahnhof in Tokyo, vor allem für Leute, die wie ich aus nordwestlicher Richtung kommen. Von hier aus fahren ich dann also mit der U-Bahn noch weitere 10 Minuten bis nach Hongo-sanchome. Vom Bahnhof in Hongo-sanchome aus laufe ich dann wiederum weitere 10-12 Minuten bis zu meinem Labor, teils an Restaurants und Geschäften vorbei, teils auf dem Unigelände selbst. Vielleicht kann ich an dieser Stelle kurz erwähnen – hauptsächlich um etwas Mitleid zu erregen -, dass ich eigentlich nie einen Sitzplatz bekomme und die ganzen Zugfahrten über stehe, egal ob auf dem Hin- oder Rückweg. Naja, immerhin werden keine Menschenmengenschieber bzw. Sardinenbüchsenverschließer, manchmal auch schlicht „Force“ genannt, benötigt. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich immerhin um einen Radius von 5 cm um mich herum Platz habe. Manchmal zumindest. Oh, ich glaube ich schweife ab…

Das Labor selbst ist (wie auch das gesamte Unigelände) recht weiträumig (was in Anbetracht der Tatsache, dass es mitten in Tokyo ist, durchaus beachtlich ist!). Im Vergleich zur Nihon Universität ist mein Schreibtisch knapp doppelt so groß, ich sitze auf einem bequemen Chefsessel und habe einen eigenen, schnellen PC mit 19 Zoll Monitor zur Verfügung. Den großen Flachbildfernseher mit angeschlossener Nintendo Wii brauche ich wohl nicht zu erwähnen 😉

Eine Praktikumsaufgabe habe ich derzeit noch nicht, ich verbringe meine Zeit meistens damit, die anderen Studenten kennenzulernen, mich mit ihnen zu unterhalten, ein bißchen im Bücherregal zu stöbern oder Blogposts zu schreiben 😉 .
Ich denke ich kann nächste Woche mehr über das Praktikumsthema berichten.

Auf dem Campus selbst bin ich noch nicht so viel herumgekommen, bei der Größe dauert es allerdings auch ein bißchen, bis man alles gesehen hat. Entdeckt habe ich jedoch schon einen Subways, einen Starbucks sowie einen Kombini (Convinience Store), welcher 24 Stunden am Tag geoffnet hat. Auffällig ist ansonsten noch, dass es hier recht viele Ausländer gibt. Von den gesamten 30.000 Studenten sind immerhin 2100 aus dem Ausland laut Wikipedia. Bei Gelegenheit (und schönem Wetter) werde ich Bilder von dem eindrucksvollen Campusgelände machen.

Nachtrag: Habe mittlerweile ein Fahrrad gekauft 🙂


Japanische Tastatur

4. Juni 2009

Wer schon immer Mal eine japanische Tastatur sehen wollte, hier habe ich ein Bild gemacht (klicken zum Vergrößern):

Japanische Tastatur

Prinzipiell also so wie eine westliche Tastatur. Die japanischen Buchstaben (Hiragana), die unter „unseren“ Buchstaben stehen, werden eigentlich nie verwendet. Mit den Tasten, auf denen nur japanische Zeichen stehen, schaltet man hauptsächlich zwischen den drei japanischen „Alphabeten“ sowie der westlichen Schreibweise hin und her. Und statt dem Euro-Zeichen gibt es das Yen-Zeichen. Ansonsten steckt eigentlich nicht viel mehr dahinter 🙂 .


Fujimino Gästehaus

3. Juni 2009

Heute ist mein zweiter Tag an der Uni und mein vierter in Japan. Vielleicht erzähle ich erstmal etwas über mein Gästehaus:

Vom nord-westlichen Teil von Tokyo (Ikebukuro) aus fährt man ca. 30 Minuten mit dem Zug bis nach Fujimino. Danach sind es ca. 20 Minuten zu laufen, bis ich schließlich beim Gästehaus ankomme. Vor allem im schwülen Hochsommer wird das sicherlich anstrengend werden. Ich habe jedoch vor, mir ein (gebrauchtes) Fahrrad zu kaufen, so dass ich wohl ca. 30 Minuten jeden Tag sparen kann.

Im Gegensatz zu meinem vorigen Gästehaus gibt es viele Geschäfte und Restaurants in der Umgebung. In unmittelbarer Nähe (2 Minuten laufen) des Gästehauses befinden sich ein Convenience Store (Kombini), der 24/7 geöffnet hat, ein Drogeriemarkt, der bis um 0 Uhr nachts geöffnet hat, sowie ein günstiger Take-Out Sushi Laden (für die Experten: Sushi Bento). Auf dem Weg zwischen Bahnhof und Gästehaus liegt allerdings noch viel mehr. Restaurants, die bis um 2 Uhr nachts geöffnet haben, Cafes, McDonalds, Mister Donuts, eine große Shopping Mall und so weiter… Also verhungern werde ich hier sicherlich nicht 😉 .

In dem Wohnheim selbst gibt es 24 Zimmer (von denen derzeit ca. zwölf belegt sind), einen Gemeinschaftsraum mit Fernseher und PC sowie eine geteilte Küche und geteilte Bäder. Ganz oben auf dem Dach befinden sich Waschmaschinen und ein Trockner. Von hier aus hat man einen prima Überblick über die nähere Umgebung (Bilder werden nachgereicht) und soll angeblich sogar den Fuji sehen können (wahrscheinlich jedoch nur im Winter, da im Sommer die Sicht nicht so klar ist). In meinem Zimmer befindt sich außer einem Bett, Kühlschrank, Klimaanlage und einer Art Einbauschrank eigentlich nichts. Bis auf einen Stuhl und einen Schreibtisch, was nützlich gewesen wäre, reicht das eigentlich auch völlig. Der Hausmeister kommt wohl nur ab und zu Mal vorbei und auch meine Befürchtung, dass es eine Sperrstunde geben könnte, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet 😉 .
Internetanschlüsse gibt es auf jeden Zimmer, allerdings müsste man sich dafür ganz normal bei einer Telefongesellschaft anmelden und knapp 25-30 Euro bezahlen! Zum Glück gibt es einen freundlichen Mitbewohner, der sich solch einen Anschluss bestellt hat und über Wireless LAN das Signal im Haus verteilt. Er hat mir die Zugangsdaten gegeben, ohne dass ich ihm Geld dafür geben soll. Wie hat er so schön gesagt: „Just be nice to me!“. Vielleicht kann ich ihm ja bei Gelegenheit ein Essen bezahlen.

So das war es eigentlich im Großen und Ganzen, was ich bis jetzt über das Gästehaus sagen kann. Über folgenden Link könnt ihr mein Gästehaus sowie mein Labor, wovon ich das nächste Mal berichten werde, über Google Maps betrachten: Mein Gästehaus & Labor in Japan.


Hawaii war gestern

2. Juni 2009

Einige erinnern sich vielleicht noch an einen meiner letzten Einträge letztes Jahr: Blaue Wässerchen in Hawaii. Dabei handelte es sich um ein blaues Ananas-Zitronen-Getränk, welche mir nicht so zusagte. Im Jahr zuvor gab es Pepsi Gurke (bevor ich in Japan war). Aber dieses Jahr bin ich rechtzeitig da um die neuste Kreation zu probieren, welche am 23. Juni in die Läden kommen wird: Pepsi Shiso.

Doch was bedeutet Shiso? Das gleiche habe ich mich auch gefragt und auf wikipedia nachgeschaut: Der offizielle Name ist wohl Perilla, oder manchmal auch Sesamblatt genannt. Kann sich jetzt jemand etwas darunter vorstellen? Ich jedenfalls nicht. Es soll angeblich leicht minzig schmecken, was sich ja nicht so schlecht anhört. Ich werde auf jeden Fall Versuchskaninchen für euch spielen und die Pepsi probieren, sobald sie auf dem Markt ist.

shiso-pepsi


Angekommen!

1. Juni 2009

Es ist jetzt 5:30 Uhr nachts hier in Japan, der Jet-Lag hat nach 4 Stunden Schlaf angeklopft und lässt mich diesen Eintrag schreiben.

Zeit also um euch mitzuteilen, dass ich gut in Japan angekommen bin. Nachdem am Flughafen alles etwas länger gedauert hatte, da zu den normalen Einreiseformularen (wie lange möchten Sie hier bleiben, wo wohnen Sie usw.) und den Zollerklärungspapieren (große Mengen Alkohol, Drogen oder verbotene Chemikalien im Koffer?)  diesesmal auch noch die Schweinegrippeerklärung (in den letzten 10 Tagen in Amerika gewesen?) hinzukam, bin ich dann nach einer etwas mehr als einstündigen Zugfahrt gegen 18 Uhr in Zentral-Tokyo angekommen. Zum Abendessen gab es gleich Mal Thunfisch, Lachs, Makrele und Garnele – natürlich alles roh. Allein dafür hat es sich die lange Flugzeit schon gelohnt 🙂

Heute abend treffe ich denn jemanden, der mich zu meinem Gästehaus begleiten wird, in dem ich voraussichtlich die nächsten vier Monate wohnen werde. Und morgen früh um 10 Uhr ist dann schließlich das erste Treffen mit meinem Professor und den Studenten aus dem Labor.

So jetzt seid ihr auf dem neusten Stand, mehr Details gibt es sicherlich im nächsten Eintrag!

P.S.: Ich habe in der Zwischenzeit nochmal geschlafen und den Post zwei Stunden später (es ist jetzt kurz vor 8 Uhr) fertig geschrieben…