Vollversorgung

21. Juni 2009

Wenn man hier an der Tokyo Universität studiert, ist man bestens versorgt. Ich möchte gleich am Anfang erwähnen, dass ich bisher nur einen kleinen Teil des Universitätsgeländes kenne, und meine folgenden Schilderungen daher sicherlich nicht komplett sind.

Angefangen bei den Mensen (zwei in unmittelbarer Nähe zu mir, es gibt wohl noch mehr), die sogar Sonntags geöffnet haben, über eine Art Grillrestaurant (ich habe es noch nicht so genau angeschaut) bis hin zu einem Subway gibt es hier verschiedene Möglichkeiten sein Mittag- oder Abendessen zu sich zu nehmen.

Fuer die Zeit zwischendrin gibt es einige Cafes, darunter auch Dotour (japanische Kaffeekette) und Starbucks. Natürlich darf ein Kombini nicht fehlen, wo man sich Getränke (darunter auch Alkohol), Süßigkeiten, komplette Mahlzeiten, Zeitschriften und noch vieles mehr kaufen kann.

Schließlich gibt es noch einen Unishop, bei dem man zum einen Büro- bzw. Studienzubehör (Stifte, Blöcke, Ordner), aber auch Duschgel, Seife, Toilettenpapier(!) und Rasierzubehör bekommt, falls man mal wieder kurz vor einer Deadline seinen Wohnsitz ins Labor verschieben muss. Desweiteren gibt es in dem Shop noch unzählige Tokyo Universität-Fanartikel, wie zum Besipiel Pullis, T-Shirts, Stifte, Blöcke, Krawatten und sogar Pralinen mit dem Uni-Logo! Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch einen Tokyo Universität-Wein mit persönlicher Nachricht auf dem Etikett bestellen. Natürlich gibt es in dem Shop auch normalen Alkohol (fuer die Feierabend-Parties) und normale Getränke sowie Chips, Schokolade, Cupramen und komplette Fertiggerichte zum Mitnehmen. Wer dann noch nicht endgültig versorgt ist, der kauft sich Asics Oxygen (eine Flasche mit reinem O², für den Sport?) oder ein nigelnagelneues Fahrrad.

Aber die Versorgung der Studenten begrenzt sich nicht nur auf Essen & Einkaufen. Sofern man sich beim Lernen noch nicht alle Haare ausgerauft hat, kann man nämlich auch direkt zum Frisör auf dem Campusgelände gehen. Wer sich schließlich nach dem ganzen Shopping mit leeren Taschen wiederfindet, hat bei gleich mehreren Bankautomaten in Nähe der Geschäfte ausreichend Möglichkeit, diese wieder aufzufüllen.

Wer jetzt noch das Unigelaende verlassen muss/möchte, ist selbst dran schuld!

Und sobald ich die restlichen 80% des Unigeländes erkundet habe, werde ich auch davon berichten!

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