Tokyo Universität & Erste Woche Praktikum

6. Juni 2009

Nachdem ich nun schon die erste Woche an der Tokyo Universität absolviert habe, möchte ich an dieser Stelle ein paar Erfahrungen schildern.

Ich werde Mal mit der Anfahrt beginnen: Ich laufe derzeit (später hoffentlich mit dem Fahrrad) ca. 20 Minuten vom Gästehaus bis zum Bahnhof in Fujimino. Dort nehme ich den Expresszug nach Ikebukuro (hier gibt es übrigens die leckeren Eisvarianten, wie Oktopus-Eis oder Curry-Eis). Ikebukuro ist ein großer Umsteigebahnhof in Tokyo, vor allem für Leute, die wie ich aus nordwestlicher Richtung kommen. Von hier aus fahren ich dann also mit der U-Bahn noch weitere 10 Minuten bis nach Hongo-sanchome. Vom Bahnhof in Hongo-sanchome aus laufe ich dann wiederum weitere 10-12 Minuten bis zu meinem Labor, teils an Restaurants und Geschäften vorbei, teils auf dem Unigelände selbst. Vielleicht kann ich an dieser Stelle kurz erwähnen – hauptsächlich um etwas Mitleid zu erregen -, dass ich eigentlich nie einen Sitzplatz bekomme und die ganzen Zugfahrten über stehe, egal ob auf dem Hin- oder Rückweg. Naja, immerhin werden keine Menschenmengenschieber bzw. Sardinenbüchsenverschließer, manchmal auch schlicht „Force“ genannt, benötigt. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich immerhin um einen Radius von 5 cm um mich herum Platz habe. Manchmal zumindest. Oh, ich glaube ich schweife ab…

Das Labor selbst ist (wie auch das gesamte Unigelände) recht weiträumig (was in Anbetracht der Tatsache, dass es mitten in Tokyo ist, durchaus beachtlich ist!). Im Vergleich zur Nihon Universität ist mein Schreibtisch knapp doppelt so groß, ich sitze auf einem bequemen Chefsessel und habe einen eigenen, schnellen PC mit 19 Zoll Monitor zur Verfügung. Den großen Flachbildfernseher mit angeschlossener Nintendo Wii brauche ich wohl nicht zu erwähnen 😉

Eine Praktikumsaufgabe habe ich derzeit noch nicht, ich verbringe meine Zeit meistens damit, die anderen Studenten kennenzulernen, mich mit ihnen zu unterhalten, ein bißchen im Bücherregal zu stöbern oder Blogposts zu schreiben 😉 .
Ich denke ich kann nächste Woche mehr über das Praktikumsthema berichten.

Auf dem Campus selbst bin ich noch nicht so viel herumgekommen, bei der Größe dauert es allerdings auch ein bißchen, bis man alles gesehen hat. Entdeckt habe ich jedoch schon einen Subways, einen Starbucks sowie einen Kombini (Convinience Store), welcher 24 Stunden am Tag geoffnet hat. Auffällig ist ansonsten noch, dass es hier recht viele Ausländer gibt. Von den gesamten 30.000 Studenten sind immerhin 2100 aus dem Ausland laut Wikipedia. Bei Gelegenheit (und schönem Wetter) werde ich Bilder von dem eindrucksvollen Campusgelände machen.

Nachtrag: Habe mittlerweile ein Fahrrad gekauft 🙂

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