Fujimino Gästehaus

3. Juni 2009

Heute ist mein zweiter Tag an der Uni und mein vierter in Japan. Vielleicht erzähle ich erstmal etwas über mein Gästehaus:

Vom nord-westlichen Teil von Tokyo (Ikebukuro) aus fährt man ca. 30 Minuten mit dem Zug bis nach Fujimino. Danach sind es ca. 20 Minuten zu laufen, bis ich schließlich beim Gästehaus ankomme. Vor allem im schwülen Hochsommer wird das sicherlich anstrengend werden. Ich habe jedoch vor, mir ein (gebrauchtes) Fahrrad zu kaufen, so dass ich wohl ca. 30 Minuten jeden Tag sparen kann.

Im Gegensatz zu meinem vorigen Gästehaus gibt es viele Geschäfte und Restaurants in der Umgebung. In unmittelbarer Nähe (2 Minuten laufen) des Gästehauses befinden sich ein Convenience Store (Kombini), der 24/7 geöffnet hat, ein Drogeriemarkt, der bis um 0 Uhr nachts geöffnet hat, sowie ein günstiger Take-Out Sushi Laden (für die Experten: Sushi Bento). Auf dem Weg zwischen Bahnhof und Gästehaus liegt allerdings noch viel mehr. Restaurants, die bis um 2 Uhr nachts geöffnet haben, Cafes, McDonalds, Mister Donuts, eine große Shopping Mall und so weiter… Also verhungern werde ich hier sicherlich nicht 😉 .

In dem Wohnheim selbst gibt es 24 Zimmer (von denen derzeit ca. zwölf belegt sind), einen Gemeinschaftsraum mit Fernseher und PC sowie eine geteilte Küche und geteilte Bäder. Ganz oben auf dem Dach befinden sich Waschmaschinen und ein Trockner. Von hier aus hat man einen prima Überblick über die nähere Umgebung (Bilder werden nachgereicht) und soll angeblich sogar den Fuji sehen können (wahrscheinlich jedoch nur im Winter, da im Sommer die Sicht nicht so klar ist). In meinem Zimmer befindt sich außer einem Bett, Kühlschrank, Klimaanlage und einer Art Einbauschrank eigentlich nichts. Bis auf einen Stuhl und einen Schreibtisch, was nützlich gewesen wäre, reicht das eigentlich auch völlig. Der Hausmeister kommt wohl nur ab und zu Mal vorbei und auch meine Befürchtung, dass es eine Sperrstunde geben könnte, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet 😉 .
Internetanschlüsse gibt es auf jeden Zimmer, allerdings müsste man sich dafür ganz normal bei einer Telefongesellschaft anmelden und knapp 25-30 Euro bezahlen! Zum Glück gibt es einen freundlichen Mitbewohner, der sich solch einen Anschluss bestellt hat und über Wireless LAN das Signal im Haus verteilt. Er hat mir die Zugangsdaten gegeben, ohne dass ich ihm Geld dafür geben soll. Wie hat er so schön gesagt: „Just be nice to me!“. Vielleicht kann ich ihm ja bei Gelegenheit ein Essen bezahlen.

So das war es eigentlich im Großen und Ganzen, was ich bis jetzt über das Gästehaus sagen kann. Über folgenden Link könnt ihr mein Gästehaus sowie mein Labor, wovon ich das nächste Mal berichten werde, über Google Maps betrachten: Mein Gästehaus & Labor in Japan.

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