Von Tomatenbier und Oktopuseis

23. Februar 2008

Ich konnte in letzter Zeit wieder einige neue Geschmackserfahrungen hier in Japan sammeln. Leider.

Zum einen war da ein leckeres, alkoholisches Getränk mit dem Namen Redeye. Dieser Name kommt sicherlich zum einen von der Farbe des Getränks, zum anderen aber wohl auch von der Farbe, in welcher die Augen leuchten, wenn man die Zutaten sieht: Bier und Tomatensaft. Ich muss zugeben, ich wusste was drinnen ist und habe es trotzdem bestellt (wozu bin ich denn sonst in Japan?!). Und ich bin mir sicher, wenn man Tomatensaft und Bier getrennt mag, schmeckt einem auch dieses Gemisch. Ansonsten sollte man wohl besser die Finger davon lassen.

Meine andere Erfahrung hatte die Konsistenz von Eis. Aber nicht den Geschmack.
Nachdem man in Tokyo kaum die für Deutschland typischen Eisdielen ausmachen kann, war ich umso froher von einem Ort namens „Ice Cream City“ gehört zu haben. Also gleich am nächsten Tag hingefahren und mir etwas leckeres aus der riesigen Eiscremeauswahl gegönnt: Oktopuseis und Indisches Curry-Eis. Und ich muss sagen, das was sich im vorneherein schlimmer angehört hat, hat besser geschmeckt. Denn auch wenn es kleine Saugnäpfe vom Oktopus enthielt, konnte man den Geschmack des Oktopuseises noch ertragen; was ich vom indischen Curry-Eis definitiv nicht behaupten kann. Letzteres habe ich dann auch nach einem Löffel weggeworfen, wohingegen ich stolz behaupten kann die Oktopuseiscreme vollständig gegessen zu haben. Das soll mir erstmal jemand nachmachen 😉

Der Beweis und gleichzeitig meine Trophäen: Die Deckel

Ihr könnt euch auf weitere Eisberichte freuen, da ich in dem Laden noch viel mehr leckere interessante Eissorten gesehen habe. Aber ich muss erstmal jemanden finden ,der mitgehen möchte, denn jedesmal wenn ich von meinen Erfahrungen erzähle ist irgendwie das Verlangen nach Eiscreme doch nicht mehr so groß. Ich frage mich nur wieso…?

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