Akihabara & Kanda Myojin

12. September 2007

Gleich am nächsten Tag nach unserer Ankunft (am Tag unserer Ankunft hatten wir ja keine Zeit 😛 ) sind wir natürlich erstmal nach Akihabara – dem Elektronikviertel von Tokyo – gefahren. Das ist praktisch Pflicht für uns als Mechatroniker und Informatiker.

Kanda Myojin

Kanda Myojin

Dort befindet sich praktisch „direkt um die Ecke“ der Kanda Myojin Schrein, welchen wir uns zuerst angesehen haben. Dabei handelt es sich um einen der ältesten Schreine in Tokyo, der im Jahre 730 zum ersten mal gebaut wurde. Nach der Zerstörung im Jahr 1923 durch ein Erdbeben wurde er wieder aufgebaut und in den letzten 12 Jahren ab und zu renoviert und erweitert. Es ist schon erstaunlich zwischen den ganzen Hochhäusern und dem Straßenverkehr solch einen Ort der Harmonie vorzufinden.

Das Elektronikviertel Akihabara

Danach ging es dann direkt zu blinkender Elektronik, vollen Straßen und riesigen Computergeschäften.
Akihabara kann man sich so vorstellen: Man nimmt mehrere „Ich bin doch nicht doof“-Läden. Fünfstöckig. Dazu kommen noch dutzende dieser Läden mit zwei Ebenen, dafür aber mit dreimal soviel Elektronik vollgestopft wie in Deutschland. Dann nimmt man noch hunderte der kleinen Computerläden und steckt das fünffache an Elektonik und Computerzubehör rein. Das alles quetscht man nun so eng zusammen wie es überhaupt möglich ist. Nun fehlt nur noch eine riesige Menschenmenge und man weiß, wie es Samstags in Akihabara aussieht.
Und natürlich kann man dort alles kaufen. Und noch viel mehr. Selbst einen Hello Kitty-Roboter für knapp 2900 Euro. Fast hätte ich mir einen gekauft.

Hello Kitty Roboter

Gekauft habe ich mir dann aber schließlich etwas anderes, und zwar eine optische Maus für umgerechnet 4,50 Euro. Bevor ich nun Elektonik-Großbestellungen per E-Mail bekomme: Die Maus ist NoName und die billigste, die ich in Akihabara gesehen habe. Im allgemeinen kann man jedoch dennoch sagen, dass die Elektronik hier so ca. 20% billiger ist als bei uns in Deutschland. Liegt wohl aber auch zum Großteil daran, dass sie Japaner 14% weniger Mehrwertsteuer bezahlen müssen. 😉

Zum Schluss möchte ich euch noch ein typisches Beispiel für die japanische Lösung auf die hier vorherrschenden Platzprobleme zeigen: Ein rotierendes Parkhaus in Tokyo.
Viel Spaß damit und bis bald!

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