Der erste Tag

Da bin ich nun also… in Japan. Der Flug war eigentlich sehr gut, auch wenn British Airways eine Stunde vor Tokyo nochmal englisches Frühstück servieren musste. Rührei mit Speck, Würstchen und Tomate. Und das Ganze (nach „alter“ Zeit) um 3 Uhr nachts.

Flugplan nach Japan

Flugplan nach Japan

Die Ankunft

Am Flughafen wurden wir von einem netten Japaner mit dem Taxi abgeholt und in 50 Minuten zum College of Science and Technology der Nihon University gebracht. Eigentlich sollte das ganze etwas schneller gehen, aber nachdem sich weder der Taxifahrer noch der nette Japaner im Zielort auskannten, ständig über den Weg diskutierten und die Anwohner fragen mussten, dauerte das ganze doch ein wenig länger bis wir an der Uni ankamen.
Achja, die Türen im Taxi gehen hier in Japan automatisch auf. Und auch wieder zu. Ich glaube übrigens, der Taxifahrer war um die 70 Jahre alt. Also noch ziemlich jung.

Der erste Tag

Nach der Ankunft hier am Campus wurden wir dann von zwei Betreuern in Empfang genommen, welche uns unsere Zimmer zeigten und die entsprechenden Magnetstreifenkarten-Schlüssel dafür übergaben. Insgesamt müssen wir hier im Wohnheim diese Karten dreimal durch ein Lesegerät ziehen, bevor wir unsere Zimmer betreten können. Keine auf diese Weise verschlossene Tür darf länger als eine Minute offen gelassen werden, sonst kommt der Security Guard. Was er dann mit uns anstellt will ich lieber nicht wissen.
Das erste Missverständnis (wir sollten in 15/fifteen Minuten runterkommen, und nicht in 50/fifty) klärten die Japaner sehr geschickt auf ohne uns bloß zu stellen, indem sie einfach nach 15 Minuten vor unseren Türen standen und uns Infomaterial übergaben mit dem Hinweis, dass wir uns nun unten treffen würden. Peinlich war mir das aber dann doch.

Schließlich ging’s mit unseren Betreuern nach Funabashi zur City Hall, wohl einem Äquivalent zum Einwohnermeldeamt oder sogar zum Rathaus. Auf jedenfall befand es sich in einem mehrstöckigen Einkaufszentrum ganz oben, und alle Angestellte der Behörde liefen in weißem Hemd und blauer Koch-Schürze herum. Dort wurden wir registriert und können in ca. drei Wochen unser „Alien Registration Certificate“ abholen. Das öffnet uns die Tore zum eigenen Bankkonto und Handy hier in Japan.

Wieder zurück im Funabashi Campus wurden wir über den Selbigen geführt und ich muss sagen, es sieht alles sehr gepflegt und modern aus. Es gibt viele Sportplätze (Fußball, Tennis, …), 3 Restaurants/Mensen sowie einen Convenience Store, welcher während den derzeitigen Semesterferien nur von 7 bis 22 Uhr geöffnet hat. Während des Semesters dürfte dort 24/7 geöffnet sein, damit sich der fließige Student auch nachts noch sein Koffein besorgen kann.
Danach wurden wir schließlich allein gelassen und haben jetzt das Wochenende über frei. Am Montag treffen wir einen Professor, der hoffentlich Englisch spricht und uns ein paar Sachen erzählen kann. Dienstags ist dann unser Einstufungstest für die Sprachschule. Wie es danach zeitlich weitergeht, wissen wir derzeit noch nicht, aber wir werden es wohl rechtzeitig erfahren.

Die erste Nacht

Meine erste Nacht hier habe ich eigentlich gut geschlafen (ich hatte auch einiges nachzuholen), nur habe ich abends ausversehen die Klimaanlage abgeschaltet als ich auf der mit japanischen Schriftzeichen (Kanji) versehenen Fernbedienung die verschiedenen Knöpfe ausprobiert habe. Aber lieber im Warmen aufwachen als bei so nasskalten Temperaturen wie in Deutschland 😛 .

Die Bahnstation direkt vor der Haustür

Die Bahnstation direkt vor der Haustür

Mehr Bilder gibt’s es in der Bildergalerie (auch im Menü). Mein nächster Eintrag über unsere Fahrt in das Elektronikviertel von Akihabara folgt bald.

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